«Aber gibt es keins» –

Buchtaufe von Beat Sterchi
Dienstag, 17. April 2018 – 20 Uhr

Sterchi

Für den Magen ist weniger nicht immer mehr, aber für den Kopf ist mehr und mehr das Mehr ein Zuviel, das nur noch durch die Reduktion bewältigt werden kann. Auch der Erfindungen sind grenzenlos viele, obschon sich die Poesie viel lieber finden als erfinden lässt. So ist das. Aber gibt es keins.
Beat Sterchi kennt man als Autor, der seine Texte auf unvergleichliche Art vortragen kann, in einem Tonfall, den man nicht vergisst. In «Aber gibt es keins» zeigt er seine Texte, denn oft sind sie wie Bilder: Wortbilder. Und hier zählt alles, die Typographie, die Schriftgrösse, jedes Wort. In der Tradition der „konkreten poesie“ zeigen Sterchis Wortbilder, was die Mitgift der Sprache ist: Die Wörter sind aufgeladen mit kleinen und kleinsten Geschichten, und manchmal reicht es, diese Wörter miteinander bekannt zu machen, sie zusammenzubringen, sie erzählen zu lassen.

Moderation: Martin Zingg